Bei manchen Menschen bilden sich (z.B. nach Lungenentzündungen) blasige
Veränderungen in der Lunge von einigen Millimetern bis zu 10-15 cm. Solche
Dinge können aber auch schon angeboren sein.
Wenn so eine Blase (medizinisch bulla genannt), die natürlich nutzloses
Gewebe darstellt, zu groß ist und das umgebende Lungengewebe in seiner
Entfaltung nennenswert behindert oder es sogar zusammenpresst (Kompression),
ist es sinnvoll, diese Veränderungen operativ zu entfernen.
Wenn in einer Lunge viele solche Veränderungen vorhanden sind (bullöses Lungenemphysem), kann man natürlich nicht alle entfernen. Man muss sich dann entscheiden, ob es sinnvoll ist, lediglich die größten Blasen heraus zu operieren oder alles zu lassen.
Freigegeben für unsere Homepage von Dr. Michael Prittwitz aus seinem Buch "Luft ist Leben"