COPD und Medikamente
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Bei der Therapie von ambulant erworbenen Lungenentzündungen im Krankenhaus wird eine möglichst frühe Umstellung der intravenös verabreichten Antibiotika auf orale Medikamente empfohlen. Diese Leitlinie wird allerdings nur von wenigen Kliniken befolgt, kritisieren die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Berlin unter Berufung auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie.
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Patienten mit idiopathischer Lungenfibrose sollten nicht mit dem Endothelin-Antagonist Ambrisentan behandelt werden. In einer Phase-III-Studie, deren Ergebnisse jetzt in den Annals of Internal Medicine (2013; 158: 641-649) veröffentlicht wurden, war es überraschenderweise zu einer Beschleunigung der Krankheitsprogression gekommen.
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Das Antibiotikum Azithromycin erhöht bei Menschen ohne weitere Herz-Kreislauf-Risiken offenbar doch nicht das kardiovaskuläre Sterberisiko. Wissenschaftler um Henrik Svanström von der dänischen Gesundheitsbehörde Statens Serum Institut fanden in einer aktuell im «New England Journal of Medicine» (NEJM) erschienenen Studie in der dänischen Allgemeinbevölkerung keinen Anstieg der Herz-Kreislauf-Sterblichkeit nach Azithromycin-Gabe.
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Herzkranke sollten auch bei COPD-Exazerbationen ihren Betablocker einnehmen. Offenbar gilt sogar: je schwerer die COPD, desto größer der Nutzen.Für eine retrospektive Studie zu COPD und Betablockern haben US-Forscher eine krankheitsspezifische COPD-Datenbank für den Zeitraum 2006 bis 2007 in einer Kohortenanalyse untersucht
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Vor kurzem ist in der Fachzeitschrift ‚Pneumologie‘ eine neue Version der Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) erschienen. Sie enthält eine deutsche Übersetzung der wesentlichen Inhalte der internationalen Originalleitlinien von 2011. Darüber hinaus werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt und Empfehlungen abgegeben, die speziell an die Belange des deutschen Gesundheitssystems angepasst sind.
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Roflumilast ist ein selektiver Phosphodiesterase-4-(PDE-4) Inhibitor, der 2010 durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) für den therapeutischen Einsatz bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD zugelassen wurde. Durch die Hemmung des Enzyms PDE-4 werden Entzündungsmechanismen blockiert und deutlich weniger Entzündungszellen produziert.
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Losmapimod ist ein neuer Wirkstoff zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen, der die p38-MAP-Kinase hemmt. Die p38-MAP-Kinase konnte als ein wichtiges Protein bei der Vermittlung von Entzündungsreaktionen identifiziert werden. Daher stellt sie eine neue Zielstruktur dar, um entzündliche Erkrankungen zu behandeln.