Prophylaxe
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Vitamin D gilt als möglicher Schutzfaktor gegen akute Atemwegsinfekte bei Kleinkindern. Eine neue Übersichtsarbeit zeigt nun: Die Gabe von Vitamin D bei Schwangeren oder Kindern unter 5 Jahren wirkt wahrscheinlich nur minimal.
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Wer bereits im Säuglingsalter am RS-Virus erkrankt, entwickelt häufiger Asthma. Das zeigt eine neue Studie. Besonders hoch ist das Risiko, wenn die Eltern bereits unter Asthma oder Allergien der Atemwege leiden. Eine Impfung gegen RSV kann schützen, wie Laborergebnisse zeigen.
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Lungenkrebs ist eine der häufigsten krebsbedingten Todesursachen in Deutschland. Das zeigen aktuelle Daten des Robert Koch-Instituts. Ab April 2026 wird das Lungenkrebs-Screening von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Fachleute raten allen Berechtigten zur Teilnahme.
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Eine Impfung gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (kurz: RSV) bietet einen guten Schutz für Menschen mit erhöhtem Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Das zeigt eine systematische Übersichtsarbeit der renommierten Cochrane Collaboration, einem internationalen Wissenschaftsnetzwerk.
https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/wie-wirksam-sind-impfstoffe-gegen-das-rs-virus
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Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hat ihre Empfehlungen zur Impfung gegen das RS-Virus aktualisiert. Sie empfiehlt den vorsorgenden Pieks allen Menschen ab 75 Jahren und bestimmten Risikogruppen ab 60 Jahren. Die Schutzimpfung sollte möglichst vor Beginn der RSV-Saison erfolgen.
Infektionen mit dem RS-Virus treten vor allem im Winter und Frühjahr auf. Erhebungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen, dass sie von November/Dezember bis März/April am häufigsten vorkommen. Der Saison-Höhepunkt dauert etwa vier bis acht Wochen. Meist liegt dieser im Januar und Februar, seltener im November und Dezember.
Die STIKO empfiehlt die RSV-Impfung daher bereits im September bis spätestens Anfang Oktober, damit bis zum Beginn der Erkrankungswelle bereits ein ausreichender Impfschutz besteht.
Die RSV-Impfung kann in Kombination mit der Schutzimpfung gegen Grippe (Influenza) erfolgen.
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Bislang galten Babys und Kleinkinder als Haupt-Risikogruppen für einen schweren Verlauf einer RS-Virus-Infektion.
Daten aus den USA zeigen nun, dass die Bedeutung für Erwachsene deutlich unterschätzt wurde.
Inzwischen gibt es Impfstoffe, die vor einer RSV-Infektion schützen. Sie können dazu beitragen, dass weniger Menschen im Krankenhaus behandelt werden müssen oder versterben.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die RSV-Impfung für alle Menschen ab 75 Jahren sowie für Menschen ab 60 Jahren, die bestimmte Grunderkrankungen (zum Beispiel COPD) haben oder in Pflegeeinrichtungen leben.
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Seit dem 1. Juli 2024 haben Menschen, die rauchen oder früher geraucht haben, einen gesetzlichen Anspruch auf eine Untersuchung zur Lungenkrebsfrüherkennung. Bis das Früherkennungsprogramm tatsächlich genutzt werden kann, muss jedoch der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Regelungen zur Durchführung und Kostenübernahme für gesetzlich Versicherte treffen. Dies soll innerhalb der nächsten 18 Monate geschehen.
Aktuell erhalten in Deutschland rund 57.000 Menschen pro Jahr die Diagnose Lungenkrebs. Rund 45.000 Betroffene sterben jedes Jahr an der Erkrankung, da sie meistens erst in einem fortgeschrittenen Stadium festgestellt wird. Früh erkannt, sind die Heilungschancen deutlich besser.