Krankheitserreger

 

Impfungen gegen COVID-19, RSV und Grippe helfen sehr gut. Sie schützen davor, schwer krank zu werden oder ins Krankenhaus zu müssen. Das zeigt eine neue große Auswertung von Studien. Für Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen ist das besonders wichtig.

https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/wie-wirksam-sind-impfungen-gegen-virale-atemwegsinfekte

 

 

Influenza-Viren, die Auslöser der Grippe, können die Abwehr der Lunge schwächen. Dadurch können schwere Krankheitsverläufe entstehen.

Forschende haben nun herausgefunden, wie genau Influenza-Viren das Immunsystem angreifen und damit einen möglichen neuen Therapieansatz entdeckt.

https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/ursache-fuer-schwere-influenza-verlaeufe-entdeckt

 

 

Wiederholte Infektionen mit Rhinoviren, die häufig Erkältungen verursachen, können die Aktivität des Erbguts von Zellen in den Bronchien verändern. Diese Veränderungen können langfristig die Reaktion der Lunge auf Infektionen und andere Umweltfaktoren beeinflussen.

Die Forschenden wollen „trainierbare“ Gene in zukünftigen Studien weiter untersuchen, um neue Therapieansätze zu entwickeln.

https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/erkaeltungsviren-veraendern-genaktivitaet-in-den-atemwegen

Infizieren sich COPD-Betroffene mit dem Bakterium Pseudomonas aeruginosa, beeinflusst dies den Krankheitsverlauf ungünstig und erschwert die Behandlung.

Ein Wissenschaftsteam wertete 13 Studien mit mehr als 25.000 Teilnehmenden aus. Daraus ergaben sich neun wesentliche Risikofaktoren, die das Infektionsrisiko mit Pseudomonas aeruginosa bei Menschen mit COPD statistisch eindeutig (signifikant) erhöhten:

  • Vorherige systemische Behandlung mit Corticosteroiden
  • Frühere Antibiotika-Behandlung
  • Hoher BODE-Index (Wert, der aus Body Mass Index, Einschränkung der Lungenfunktion, Luftnot und körperlicher Belastbarkeit gebildet wird, und einen Hinweis auf den weiteren Krankheitsverlauf gibt)
  • Geringe Gehstrecke von weniger als 250 Metern im 6-Minuten-Gehtest
  • Hoher Wert im COPD Assessment Test (CAT) von mehr als 20 Punkten
  • Geringe Eiweißwerte im Blut (Hypoproteinämie)
  • Krankenhausaufenthalte im vergangenen Jahr
  • Vorhandensein von Bronchiektasen
  • Vorangegangene Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa

Werden die Risikofaktoren berücksichtig, können Menschen mit einem erhöhten Risiko für Pseudomonas-aeruginosa-Infektionen früher erkannt werden. Wird eine Infektion frühzeitig entdeckt, verbessern sich die Behandlungschancen. Die Studienautor:innen schlussfolgern, dass sich dadurch die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und die Sterblichkeit senken lässt.

Forschungsergebnisse aus dem Labor zeigen, das sogenannte Phagen dazu beitragen können, die Belastung mit dem Bakterium Pseudomonas aeruginosa in der Lunge zu reduzieren. Forschende haben in einer Übersichtsarbeit bisherige Ergebnisse zusammengefasst.

Zu nahe sollte man den „Ratten der Lüfte“ besser nicht kommen: Taubensekrete können Erreger der Art Chlamydia psittaci beherbergen und eine ambulant erworbene Pneumonie verursachen…

Staphylococcus aureus ist einer der wichtigsten bakteriellen Erreger von Infektionen beim Menschen und kann Entzündungen der Haut, aber auch der Lunge hervorrufen. Bisherige Versuche, einen wirksamen Impfstoff herzustellen, blieben bislang erfolglos. Forschende der Uniklinik Köln und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) berichten nun im Nature Partner Journal NPJ VACCINES über eine neue Form der Immunisierung, die in ersten Labortest positive Ergebnisse zeigt.