COPD und Medikamente
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Die COPD-Therapie sollte an die Symptome angepasst werden. Bei schlechtem Ansprechen sollten auch Adhärenz und Inhalationstechnik überprüft werden.
„Sie machen nichts falsch, wenn Sie einem noch nicht vorbehandelten COPD-Patienten initial ein LAMA geben“, sagte Professor Marco Idzko, Pneumologe an der Universitätsklinik Wien, bei den Berliner Lungen-Fortbildungstagen. Die aktuellen Empfehlungen der GOLD-Expertengruppe unterstreichen dies. Bei allen Patientengruppen (GOLD A bis D) wird ein langwirksamer Muscarinantagonist (LAMA) als mögliche Initialtherapie genannt.
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Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), die bestimmte Antidepressiva (Serotonin-Wiederufnahme-Hemmer) einnehmen, sollten mögliche Nebenwirkungen der Medikamente stärker beachten und dann ihrem behandelnden Arzt mitteilen. Dazu raten die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).
Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), die bestimmte Antidepressiva (Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer = serotonerge Antidepressiva) einnehmen, weisen einer aktuellen Studie zufolge eine um 20 Prozent höhere Sterblichkeit auf im Vergleich zu COPD-Patienten, die solche Medikamente nicht verabreicht bekommen
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Eine Therapie von etwa fünf Tagen mit systemischem Cortison, als Tabletten oder Injektion, ist ausreichend, um eine schwere akute Verschlechterung (Exazerbation) bei COPD (chronisch obstruktive Lungenkrankheit) zu behandeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Übersichtsarbeit des internationalen Wissenschaftler-Netzwerks Cochrane.
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Gelingt es, die Lunge von COPD-Patienten effizient zu entblähen, kann dies auch die Herzleistung steigern. So fällt es den Betroffenen leichter, sich wieder mehr zu bewegen.Die duale Bronchodilatation in der COPD-Therapie ist aufgewertet worden. Dies spiegelt sich unter anderem in den aktualisierten Empfehlungen der Global Initiative for COPD (GOLD) wider.
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Die Europäische Kommission hat Trimbow die Marktzulassung erteilt.Zulassung für Trimbow - fixe Dreifachkombination für COPD-BehandlungMit dem Erhalt der Marktzulassung kann die Chiesi Gruppe nun europaweit das aus drei Wirkstoffen bestehende Arzneimittel Trimbow zur Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) in den Markt bringen.Fixkombination dreier WirkstoffeTrimbow enthält eine Kombination aus einem inhalativen Kortikosteroid (ICS), einem langwirksamen β2- Agonisten (LABA) und einem langwirksamen Muskarinantagonisten (LAMA), die zugehörigen Wirkstoffe sind Beclometasondipropionat (BDP), Formoterolfumarat (FF) und Glycopyrroniumbromid (GB).
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Das Medikament mit dem Handelsnamen Trimbow® ist das erste Präparat, das drei Wirkstoffe (LAMA, LABA und ICS) in einem Dosieraerosol kombiniert.den entzündungshemmenden Wirkstoff Beclometason (Inhalatives Kortikosteroid = ICS)den bronchialerweiternden Wirkstoff Formoterol (langwirksamer Beta-2-Agonist = LABA)den bronchialerweiternden Wirkstoff Glycopyrronium (langwirksamer Muskarinantagonist = LAMA)
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Akute Bronchitis und Rhinosinusitis werden meist durch Viren verursacht. Eine Antibiose ist dann nicht indiziert.Die akute Bronchitis wird in neun von zehn Fällen durch ein Virus ausgelöst. Eine antibiotische Therapie ist daher nicht indiziert. Im klinischen Alltag ist es allerdings häufig nicht möglich, eine schwere akute Bronchitis von einer beginnenden Pneumonie sicher zu differenzieren. Zur Differenzierung zwischen viraler und bakterieller Genese können Labor-Parameter hinzugezogen werden. Das Akute-Phase Protein Procalcitonin (PCT) hat sich als geeigneter Parameter etabliert, wird jedoch aufgrund der hohen Kosten aktuell nicht in den Leitlinien als Standard-Diagnostik empfohlen.