Prophylaxe

In einem neuen, 13-valenten Impfstoff ist auch der Pneumokokken-Stamm 19A enthalten, dessen Bedeutung wächst. Denn seit einiger Zeit ändert sich die Epidemiologie der Pneumokokkeninfektion.

Mit einer 13-valenten Vakzine können in naher Zukunft Impflücken gegen invasive Pneumokokken-Infektionen bei Kindern geschlossen werden.

Pneumokokken-Impfung schützt auch das HerzEine Pneumokokken-Impfung schützt gegen Lungen- und Hirnhautentzündung und wird insbesondere älteren und immungeschwächten Menschen oder solchen mit einer chronischen Erkrankung wie COPD oder Asthma empfohlen.

Im Winterhalbjahr grassieren so genannte RS-Viren, die bei bestimmten Personen schwere, lebensbedrohliche Infektionsverläufe mit Lungenentzündung verursachen können. Wer besonders gefährdet ist und wie man sich schützen kann, darüber informieren die Lungenärzte des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) in Heidenheim.

Die Pneumokokken-Impfung mit dem 23-valenten Impfstoff scheint das Risiko für einen Herzinfarkt zu reduzieren. Darauf lässt eine Fall-Kontrollstudie aus Kanada mit 1000 Herzinfarktpatienten schließen

Experten fordern, Pandemiepläne zu erweiternDie Pneumokokken-Impfung sollte in die Influenza-Pandemiepläne integriert werden. Das schlagen Forscher vor, nachdem sie die Spanische Grippe von 1918 bis 1919 neu beurteilt haben.

Die Grippe-Impfung bei über 60-Jährigen bringt was! Das ist die ärztliche Botschaft an jene Patienten, die durch anderslautende Medienberichte verunsichert sind. Selbst wenn die Schutzrate geringer ist als angenommen: Wo gibt's sonst so hohe Renditen und das quasi ohne Risiko?