Aktuelles

Um die Lungenfunktion bei schweren Atemwegserkrankungen abzuklären, werden Gasauswaschverfahren die übliche Spirometrie in den nächsten Jahren ergänzen. Vor allem Erkrankungsprozesse in kleinen Atemwegen lassen sich damit aufspüren.Normale Lungenfunktionstests bei Rauchern oder bei Patienten mit leichtem Asthma bronchiale täuschen manchmal vor, dass im Großen und Ganzen eigentlich noch alles in Ordnung sei. Funktionsstörungen in den kleinen Atemwegen bleiben lange unbemerkt.

Nach einer akuten Exazerbation einer COPD, die zu einem Krankenhausaufenthalt führte, sollte eine pneumologische Rehabilitation erfolgen.Die Initiative "Choosing Wisely" wurde 2012 in den USA begründet. Ziel war es, einen nationalen Dialog über sinnvolle und nicht sinnvolle Tests, Behandlungen und Prozeduren in der Medizin herbeizuführen. Basierend auf dieser Initiative wurden fünf Positiv-Empfehlungen und fünf Negativ-Empfehlungen für das Gebiet Pneumologie erarbeitet und zusammengestellt. Die vierte Positiv-Empfehlung, die häufig nicht durchgeführt wird, obwohl der klare Nutzen festgestellt wurde, besagt: Nach einer akuten Exazerbation einer COPD, die zu einem Krankenhausaufenthalt führte, sollte eine pneumologische Rehabilitation erfolgen.

Gut 50% der Patienten, die während einer Intensivbehandlung beatmet werden mussten, könnten wieder vom Beatmungsgerät entwöhnt werden. Dafür soll das so genannnte Weannet sorgen, auf das letzte Woche auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Stuttgart hingewiesen wurde.

Forscher am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), haben eine neue Wirkweise zweier Medikamente aufgedeckt, die bei der Behandlung von Idiopathischer Lungenfibrose zum Einsatz kommen.

Raucher sollten regelmäßig ihre Lungenfunktion vom Arzt untersuchen lassen. Dazu raten die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Lungenerkrankungen wie COPD können schließlich auch ohne deutliche Beschwerden fortschreiten und sollten so früh wie möglich behandelt werden.

Kohlenstoffpartikel in der Luft beeinflusst die Eigenschaften von Pneumokokken-Bakterien. Der Feinstaub erleichtert es den Erregern auch, tief in die Lunge einzudringen und erhöht so das Risiko einer Lungenentzündung. Das englische Forscherteam veröffentlichte seine Ergebnisse in der Fachzeitschrift ‚Environmental Microbiology‘.

Ab Juni wird der Deutsche Wetterdienst ältere und erkrankte Menschen sowie Städter gezielt über Hitzegefahren informieren. Auch Pflegeheime und Kliniken erhalten spezielle Informationen.https://goo.gl/mgMPUz