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Patienten mit COPD meiden aus Angst vor Atemnot oft körperliche Aktivitäten. Ein Fehler – denn Dyspnoe, Belastbarkeit und Lebensqualität lassen sich durch gezielte Bewegungstherapie deutlich verbessern.Ständige Atemnot mit Husten und Auswurf, Belastungsintoleranz und eine eingeschränkte Lebensqualität sind die Kardinalsymptome der COPD. "Als Hauptursache der Dyspnoe wird heute die dynamische Überblähung der Lunge unter Belastung angesehen", sagte Dr. Benjamin Waschki von der LungenClinic Großhansdorf.

Viele Menschen haben eine COPD, wissen aber nicht, was das ist. Deshalb hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein Faktenblatt mit wissenswerten Informationen entwickelt: „COPD und Rauchen: die wichtigsten Fakten“.

„Das bisschen Husten ist doch ganz normal“: So denken viele Raucher. Doch aus dem, was gemeinhin als Raucherhusten bezeichnet wird, kann sich eine gefährliche Krankheit entwickeln. Regelmäßige Kontrollen beim Arzt sind deshalb unerlässlich. Die Müllabfuhr streikt - so könnte man erklären, warum viele Raucher permanent husten. Denn normalerweise transportieren Flimmerhärchen in den Atemwegen alles, was nicht in die Lunge soll, gleich wieder heraus. Doch nach nur einer Zigarette stellen die Härchen sieben Stunden lang ihren Dienst ein, erklärt Michael Barczok, Lungenarzt und Pressesprecher des Bundesverbandes der Pneumologen (BdP)

„COPD und Lungenemphysem“ lautet das Motto des diesjährigen, mittlerweile 10. Symposium Lunge, das am 2. September 2017 von 9-17 Uhr in Hattingen für Patienten veranstaltet wird.Das Symposium-Lunge ist eine jährlich stattfindende ganztägige Veranstaltung, die von Patienten für Patienten durchgeführt wird. Herzstück des diesjährigen Kongresses, der am Samstag, den 2. September 2017 von 9:00-17:00 Uhr in Hattingen/NRW stattfindet, bilden - wie in jedem Jahr - die Vorträge von zehn namhaften Pneumologen, die über die verschiedenen Lungenerkrankungen, Diagnoseverfahren sowie Therapie- und Prophylaxe-Maßnahmen referieren.

Bei Senioren sollte aber nicht die Standardimpfung mit dem Polysaccharid-Impfstoff PPSV23 erfolgen, sondern der Konjugatimpfstoff PVC13 bevorzugt werden. Darauf macht die Deutsche Lungenstiftung aufmerksam.Menschen ab einem Alter über 60 Jahren sind besonders gefährdet, an einer Lungenentzündung zu erkranken, die gerade bei älteren Menschen mit schweren Komplikationen oder auch tödlich verlaufen kann. 80 Prozent dieser Infektionen sind auf Bakterien (Pneumokokken) zurückzuführen, gegen die man sich impfen lassen kann. Bei Senioren sollte dabei aber nicht die Standardimpfung mit dem Polysaccharid-Impfstoff PPSV23 erfolgen, sondern der Konjugatimpfstoff PVC13 bevorzugt werden.

Zum einen werden die Menschen immer älter - damit steigt die Gefahr an Leiden zu erkranken, die eine künstliche Beatmung nötig machen. Zum anderen macht die Medizin enorme Fortschritte und kann Menschen am Leben erhalten, denen sie vor einigen Jahren noch nicht helfen konnte.Der Mensch mag so manches aufschieben können - nicht aber die Atmung. Schon nach drei Minuten ohne Sauerstoff sterben erste Gehirnzellen ab, nach vier Minuten drohen bleibende Schäden, nach fünf Minuten oft schon der Tod.

Die GOLD-Empfehlungen zur Diagnose, Therapie und Prävention bei COPD sind grundlegend überarbeitet worden. Durch die neuen Vorgaben gelingt es leichter, für jeden COPD-Patienten die geeignete Therapie zu finden.Die Global Initiative for Obstructive Lung Disease (GOLD) hat ihre Empfehlungen zu Diagnose, Therapie und Prävention der COPD aktualisiert. Anders als in den letzten Jahren ist der GOLD-Report 2017 aber nicht nur ein Update, sondern eine "major revision".