Aktuelles

Patienten und Mediziner des Universitätsklinikums Heidelberg haben an einer neuen Studie mitgewirkt, die gestern in den USA veröffentlicht worden ist. Es geht um eine neue Behandlungsmöglichkeit für Patienten, die unter Lungenemphysemen leiden, einer Form der Volkskrankheit COPD.

Viren sind wahrscheinlich sehr viel häufiger die Auslöser einer akuten Exazerbation bei COPD als bisher gedacht.

Uniklinikum Greifswald meldet erste ErfolgePatienten bei der Aufnahme ins Krankenhaus auf MRSA zu untersuchen, spart den Kliniken Geld. Eine Infektion koste ein Krankenhaus bis zu 20.000 Euro, sagten Fachleute auf dem Hauptstadtkongress.

Mit welchen Maßnahmen sich die Versorgung von Patienten mit Asthma und COPD verbessern lässt, erläuterten Experten auf einer Pressekonferenz der Deutschen Atemwegsliga anlässlich des 52. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin am 7. April 2011 in Dresden.

Denver/Hattingen - Die beste Vorhersage, wie schwer Patienten an der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) erkrankt sind, ist ihre Gehgeschwindigkeit. Der "Sechs-Minuten-Gehtest", der in der Lungenmedizin weit verbreitet ist, verrät mehr über den Stand der als "Raucherlunge" bekannten Erkrankung als der Einsekundenkapazität (FEV1), bestätigen nun niederländische Forscher. Auf der Jahrestagung der US-Lungenmediziner http://www.thoracic.org in Denver berichten sie von Grenzwerten, die bei sechs Minuten schnellem Gehen hohe Aussagekraft besitzen.

Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) profitieren nur marginal von einer Behandlung mit den neuartigen oralen Phosphodiesterase-4-Hemmern Roflumilast (Daxas®) und Cilomilast (Ariflo®, in Deutschland nicht zugelassen).

Eurotransplant (Leiden) meldet für Deutschland einen dramatischen Rückgang der Organtransplantationen um annähernd 20%. In Österreich und Slovenien nahm die Zahl nur geringfügig ab; in Belgien, Kroatien und Slovenien ist die Tendenz jedoch positiv.