Forschung

Der sekundäre Pneumothorax tritt bei vorerkrankter Lunge auf, häufig bei COPD bzw. Lungenemphysem. Liegt bei den Patienten zudem eine Lungenfibrose vor, sollte die Therapie des Pneumothorax nur nicht-chirurgisch erfolgen. Bei chirurgischen Eingriffen könnte es vermehrt zu Komplikationen und respiratorischem Versagen kommen, berichten japanische Wissenschaftler im Fachmagazin Asian Cardiovascular and Thoracic Annals.

Asthma, COPD und Lungenentzündungen: Bei all diesen Erkrankungen könnte der Biorhythmus entscheidend für den Therapieerfolg mit Glucocorticoiden sein. Forscher der Universität Manchester entdeckten, dass Zellen entlang der Atemwege eine eigene biologische Uhr haben, die Entzündungsprozesse in der Lunge beeinflusst.

Der Krankenhauskeim Pseudomonas aeruginosa kann bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder chronisch Kranken unter anderem Haut- und Lungenentzündungen hervorrufen. Zudem sind diese Bakterien oft gegen Antibiotika resistent.

In dem neuen EU-Projekt PneumoNP suchen Wissenschaftler innovative Lösungen für das Problem der Antibiotika-Resistenzen. Hierbei sollen neue antibiotische Wirkstoffe an inhalierbare Nanomoleküle gekoppelt werden. Das Fraunhofer ITEM engagiert sich in dem Projekt mit seiner Expertise in In-vitro-Studien. Beteiligt sind insgesamt elf Projektpartner aus sechs EU-Ländern.

Menschen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung laufen Gefahr, dass sich ihr Zustand plötzlich verschlechtert – unter Umständen mit lebensbedrohlichen Folgen. Ein neu entwickeltes Punktesystem will Ärzten helfen, diejenigen Patienten mit akuten Exazerbationen zu erk

Menschen mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) entwickeln fast zweimal so häufig leichte Gedächtnisstörungen, die möglicherweise sogar zum Gedächtnisverlust führen können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Wissenschaftlern der amerikanischen Mayo Clinic.

Die Größe der forcierten Vitalkapazität (FVC) – die Luftmenge, die ein Mensch nach tiefem Einatmen mit maximaler Geschwindigkeit ausatmen kann – ist genetisch festgelegt. Eine genomweite Assoziationsstudie in Nature Genetics (2014; doi: 10.1038/ng.3011) konnte jetzt zu den 27 bekannten Genen sechs neue hinzufügen.