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Der Atem von Menschen weist einen charakteristischen Fingerabdruck auf – das konnten Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) zeigen. Diese Erkenntnis wollen die Wissenschaftler nun nutzen, um in Zukunft mit hochpräzisen Analysemethoden in der ausgeatmeten Luft von Patienten Krankheiten zu diagnostizieren.

Was in den USA bereits seit Jahren Menschen vom Rauchen abhalten soll, kommt bald auch auf europäische Zigarettenpackungen: Bilder von Raucherlungen und -beinen: Das haben die EU-Gesundheitsminister beschlossen. Außerdem das Aus für Mentholzigaretten.Die EU-Staaten haben sich auf Regeln zur Eindämmung des Rauchens geeinigt. Die neuen Vorgaben sollen vor allem junge Menschen vom Einstieg abhalten.

Die Hitzewelle lässt auch die Ozonwerte wieder ansteigen. Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen - wie Asthma, chronisch-obstruktiver Bronchitis (COPD) oder Lungenkrebs - sollten Orte mit hoher Ozonbelastung meiden, da sie sonst mit einer Verschlimmerung ihrer Beschwerden rechnen müssen

Heutzutage sterben fast drei Mal so viele Frauen an typischen Raucher- krebsarten wie vor 30 Jahren. Dabei ist der tägliche Zigarettenkonsum zurückgegangen. Im Durchschnitt bezahlen Raucher ihre Sucht mit zehn Lebensjahren.

Ein Pedometer-unterstütztes Bewegungsprogramm kann COPD-Patienten effektiv zu mehr körperlicher Aktivität verhelfen. Denn es liefert ein objektives Feedback über die pro Tag zurückgelegte Anzahl Schritte und kann Patienten daher dabei unterstützen, ein angestrebtes Aktivitätslevel auch tatsächlich zu erreichen. Darauf machen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) unter Berufung auf aktuelle Studienergebnisse aufmerksam.

Lungenerkrankungen treten im höheren Lebensalter gehäuft auf. Da die Menschen in Deutschland aber immer älter werden, ist auch eine Zunahme von Erkrankungen der Atemwege zu erwarten. Prognosen sagen daher einen dramatischen Anstieg von Lungenerkrankungen voraus.

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine pathologische Entzündungsreaktionen der Lunge auf Partikel oder Gase in der Luft. Typisch ist eine Limitation des Atemflusses, die im Gegensatz zum Asthma nicht vollständig reversibel ist. Die Pharmakotherapie besteht in der Regel aus Bronchodilatatoren und Anticholinergika. Daneben hilft den Patienten eine spezielle Atemtechnik, die sogenannte Lippenbremse.