Asthma

Bettdecken, die mit Federn anstelle von synthetischem Material gefüllt sind, enthalten weniger Beta-Glucan. Diese Substanz wirkt entzündungsfördernd und kann daher für Patienten mit allergischen Asthma zum Problem werden, warnen die Lungenärzte des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) in Hildesheim.

Vitaminmangel kann Asthmabeschwerden verschlimmern. Deshalb müssen Patienten aber nicht auf Vitaminpräparate oder Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, sondern sollten sich einfach gesund und ausgewogen ernähren. Dazu raten die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. in Hannover.

Kortison-Angst bleibt wichtiger Grund für niedrige Therapietreue / Defizite bei der Inhalator-Verordnung. Viele Patienten mit Asthma sind in Deutschland nicht optimal versorgt. Die Gründe dafür sieht die Patientenliga Atemwegserkrankungen bei Ärzten und Patienten gleichermaßen.

Anlässlich des Welt-Asthma-Tags am 5. Mai raten die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) in Hannover Patienten mit schwerem oder schlecht kontrolliertem Asthma sich vor Lebensmitteln mit Glutamat in Acht zu nehmen. Diese können lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.

Der Winter stellt für Asthmatiker in vielerlei Hinsicht eine besondere Herausforderung dar, der sich mit bestimmten Verhaltensregeln aber ganz gut begegnen lässt. Darauf weisen die Lungenärzte des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) in Hildesheim hin. „Im Vergleich zu den Sommermonaten registrieren wir in der kälteren Jahreszeit stets einen Anstieg bei den asthmabezogenen Arztbesuchen“, erklärt Dr. Michael Barczok, Vorstandsmitglied des BdP und praktizierender Pneumologe im Lungenzentrum Ulm.

Kinder mit chronischem Asthma, bei denen keine Risikofaktoren vorliegen und die trotz der regelmäßigen Einnahme von Asthma-Medikamenten keine Verbesserung erzielen, sollten auf Reflux untersucht und bei positivem Befund entsprechend behandelt werden. Dazu raten die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne.

Am Universitätsklinikum Jena in Thüringen wurde ein Zentrum „Schweres allergisches Asthma“ eröffnet. Hier soll anstelle von Cortison-Tabletten oder Spritzen ein neues Medikament mit weniger Nebenwirkungen zum Einsatz kommen.