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Wie sich die Behandlung der COPD bis heute gewandelt hat und was in Zukunft womöglich zu erwarten ist, wird Dr. med. Justus de Zeeuw, Facharzt für Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde sowie Schlafmedizin, in seinem Vortrag auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 schildern.

Eine der Volkskrankheiten, bei der sich die Behandlungsmöglichkeiten in beeindruckender Weise entwickelt haben, ist die COPD. Nach einem Rückblick in die 90er Jahren des 20. Jahrhunderts, mit welchen Medikamenten COPD damals behandelt wurde, wird Dr. med. Justus de Zeeuw darlegen, dass in der Gegenwart der Nutzen einer Therapie entscheidend ist und belegbar sein muss. Dann werden die zahlreichen Medikamente und Therapiemaßnahmen, die gegenwärtig für die Behandlung der COPD zur Verfügung stehen und für die ein Nutzen belegt ist, vorgestellt.

Verschlechterungen der COPD (sog. Exazerbationen) erfordern oft eine stationäre Behandlung mit verschiedenen Therapiemaßnahmen, die Priv.-Doz. Dr. med. Michael Westhoff, Chefarzt Lungenklinik Hemer, in seinem Vortrag auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 näher erläutern wird.

In diesem Vortrag soll den akuten klinischen Verschlechterungen (Exazerbationen) bei COPD bzw. Lungenemphysem und bei ACOS (das durch begleitende Asthma-Symptome gekennzeichnet ist) ein besonderes Augenmerk gewidmet werden, die eine rasche oder sogar notfallmäßige stationäre Aufnahme und Behandlung erfordern.

Um einen Mangel an Alpha-1-Antitrypsin (AAT) per Screening aufzudecken, genügt es nicht, nur den Serumspiegel des Glykoproteins zu messen. Experten fordern, zusätzlich die DNA zu sequenzieren.

COPD- und Asthmapatienten sollten zumindest einmal im Hinblick auf einen Alpha-1-Antitrypsinmangel gescreent werden. Das fordern u.a. die Weltgesundheitsorganisation WHO und die European Respiratory Society (ERS). Am häufigsten wird dafür das Alpha-1-Antitrypsin (AAT) im Serum gemessen. Ist der Wert erniedrigt, folgt eine molekulargenetische Analyse zum Nachweis verschiedener Mutationen.

Was in manchen Gegenden der Welt zur Normalität gehört, empfindet hierzulande mancher als Belastung. Die erste Hitzewelle des Jahres ist da - und schnell wird es unangenehm. Vor allem dann, wenn die Sonne die Wohnung aufheizt. Besonders Räume und Wohnungen im Dachgeschoss sind schnell von Temperaturen über 30 Grad betroffen. Um für Abkühlung zu sorgen, wird aber nicht immer eine Klimaanlage gebraucht. Das Ziel ist es, die Sommerhitze gar nicht erst in die Wohnung hereinzulassen. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps, wie die Wärme draußen bleibt.

Rauchen schädigt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die der Mitmenschen und die Umwelt. Deshalb steht der diesjährige Weltnichtraucher-Tag unter dem Motto: Save (y)our Future.

Rauchen schädigt unsere Gesundheit und unsere Umwelt: Jährlich sterben in Deutschland etwa 127.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Und Zigarettenreste belasten mit giftigen Inhaltsstoffen Boden und Gewässer, wodurch die Gesundheit von Tieren gefährdet ist. Ein Rauchstopp kann diese Gefahren deutlich reduzieren. Deshalb raten der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Rauchausstieg und informieren anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai 2022 Aufhörwillige zu Unterstützungsangeboten.

Welche Unterschiede zwischen COPD, Lungenemphysem, Asthma und ACOS bestehen und wie sich das auf die Diagnose und Therapie der einzelnen Krankheiten auswirkt, wird Prof. Dr. med. Christian Taube, Direktor der Klinik für Pneumologie Universitätsmedizin Essen – Ruhrlandklinik, in seinem Vortrag auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 erklären.

Obstruktive Lungenerkrankungen werden durch eine Verengung der Atemwege (Obstruktion) charakterisiert. Die beiden häufigsten Atemwegserkrankungen sind Asthma, chronisch-obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem (COPD). Allerdings muss sorgfältig zwischen den Ursachen dieser Atemwegserkrankungen unterscheiden werden.

Welche Symptome auf eine COPD hinweisen und wann eine ärztliche Untersuchung anzuraten ist, wird Prof. Dr. med. Kurt Rasche, Direktor des HELIOS Klinikum Wuppertal - Klinikum der Universität Witten/Herdecke, des Bergischen Lungenzentrums und der Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, in seinem Vortrag auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 darlegen.

Die Diagnose „COPD“ ist bei Auftreten von Atemnot, Husten und Auswurf in Erwägung zu ziehen. Frühsymptome der COPD gibt es aber nahezu gar nicht. Treten die sog. „AHA“-Symptome Atemnot-Husten-Auswurf auf, liegt meistens schon eine nur noch bedingt rückgängig zu machende chronische Lungenerkrankung vor. Die häufig (zu) späte Diagnose einer COPD beruht u.a. darauf, dass die Symptome eher bagatellisiert werden und viel zu spät eine Lungenfunktionsprüfung durchgeführt wird.